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PMSS Sirius.png
Name: Astra-Q Klasse
Typ: Q-Schiff
Zugehörigkeit: Haven Navy
Vorgänger: Trumbull-Q Klasse
Masse: 7.579.500 Tonnen
Länge: 1.213 m
Breite: 200 m
Höhe: 194 m
Beschleunigung: 329,84 Gravos (militärischer Schub)
412.3 Gravos (Vollast)
Crew: 1498
- 150 Offiziere
- 1348 Mannschaften
Energiesystem: 2 RF/5 Marrone 2 Fusionsreaktoren
Elektronik: AG-15 Gravsensoren
AR-92 "Starfinder" Navigationsradar
AL-13 Lidar
AR-18(a) Radar
Optische Sensoren
SLCF-19(a) 68x42-Kanal KOntrollsystem
ARBB-23 ECM
Bewaffnung: 52 LMF-5(d) Raketenwerfer
- 2x6 (Jagdbewaffnung)
- 2x20 (Breitseite)
24 G/140 Graser
- 2x2 (Jagd)
- 2x10 (Breitseite)
36 LMC-8(g) Antiraketenwerfer
- 2x6 (Jagd)
- 2x12 (Breitseite)
28 P/18x6 Lasercluster
- 2x4 (Jagd)
- 2x10 (Breitseite)
Magazinladung: 6240 F17 Raketen
12960 C2 Antiraketen
12 LAD-5(c) Schlepp-Täuschkörper
Beiboote: 2 Pinassen (D.435 Ouragan)
6 Kutter (DB.100 Mercure)
2 Transportshuttles (C.160 Transall)


Die Astra-Q-Klasse ist eine Klasse bewaffneter Handelskreuzer (so genannte Q-Schiffe) der Volksflotte von Haven.

Sie basiert zwar auf dem Entwurf des Astra Klasse-Frachters, diese Handelskreuzer wurden allerdings vom Kiel aufwärts als getarnte Kriegsschiffe gebaut und nicht nachträglich umgerüstet.


Geschichte[]

Die Handelskreuzer der Astra-Klasse basieren auf Erfahrungen und Lehren, die aus der älteren Trumbull-Q Klasse gezogen wurden. Einheiten dieser Klasse wurden im Lovat System gebaut, dessen große Werften Erfahrungen im Bau bewaffneter Hilfseinheiten besaßen. Die Volksrepublik hielt eine angemessene Betriebssicherheit aufrecht, indem sie die Kreuzer in Bauserien herkömmlicher Astra-Frachter verbarg.

Die Astra-Klasse war nie besonders zahlreich, wenn auch genaue Zahlen unbekannt sind, und die Volksrepublik Haven hat zu verschiedenen Zeiten widersprüchliche Antworten über die Anzahl, geplante Neubauten oder gar die generelle Existenz der Klasse angegeben, teils mit Verweis auf eine angebliche Verleumdungskampagne.

Das äußere Erscheinungsbild ist identisch mit dem der Astra-Klasse-Schüttgutfrachter, ein erfolgreiches Design, das überall im havenitischen Gebiet anzutreffen ist. Innerlich sind die Astra-Hilfskreuzer eher wie ein Kriegsschiff aufgebaut denn als Frachter. Ein zweiter Reaktor ist tief im Kern des Schiffs installiert, während Routineoperationen lauft ein Astra-Kreuzer aber auf seinem einzelnen zivilen Reaktor, um die Energiesignatur seiner unbewaffneten Cousins zu imitieren.


Einsatzdoktrin[]

Im Gegensatz zur Trumbull Klasse, die hauptsächlich als Erstschlagseinheit und als Handelsstörer verwendet wurde, sollte die Astra Klasse längere Zeit auf einer Station bleiben, und dabei ihre Rolle als "nur ein weiterer Händler" auch über längere Zeiträume aufrecht erhalten. Während viele der Luken lediglich der Tarnung dienen, verfügt ein Astra-Handelskreuzer tatsächlich weiterhin über erhebliche Ladekapazitäten (über 4 Millionen Tonnen) und führt zwei Frachtshuttles mit sich.

Die Tarnvorrichtungen der Astra-Klasse sind umfangreich. Zur Tarnung werden die Waffen und Verteidigungseinrichtungen unter falschen Rumpfplatten versteckt, die im Bedarfsfall abgesprengt werden können. Die für ein Handelsschiff überdimensionierten Antriebsemitter können teilweise eingefahren werden, um ihre Leistungsfähigkeit bei oberflächlichen Überprüfungen zu verschleiern. Ersatzteile für Waffen und weitere Tarnpanele werden an Bord mitgeführt, ihre Montage ist jedoch eine zeit- und personalintensive Tätigkeit.

Im Kampf sind die Astra-Kreuzer aufgrund der tarnbedingten Konstruktionskompromisse eher träge. Die Beschleunigung ist mit über 400 Gravos dennoch ziemlich beeindruckend für ein bewaffnetes Handelsschiff. Sie verfügen über militärtaugliche Antriebe und Schilde, (schwache) Panzerung und redundante Systeme, allerdings nicht über die für Kriegsschiffe typischen Hammerköpfe. Ihre Bewaffnung entspricht der eines Schlachtschiffes. Insgesamt wird die Schlagkraft der Astra-Q-Schiffe aber eher mit der eines Schlachtkreuzers verglichen. Ihr Magazinvolumen kann sich mit dem von Superdreadnoughts messen. (JFS1)


Bemerkenswerte Schiffe und Schlachten[]

Die Volksrepublik setzte Schiffe dieses Typs bei der Eroberung verschiedener Sonnensysteme ein, darunter Trevors Stern. Der letzte bestätigte Einsatz erfolgte 1900 PD im Basilisk System, als VFS Sirius zur Unterstützung von Unternehmen Odysseus eingesetzt wurde. Das Q-Schiff wurde in der Ersten Schlacht von Basilisk von dem manticoranischen Leichten Kreuzer HMS Fearless zerstört. Dabei offenbarte sich ein konstruktiver Schwachpunkt der Klasse: Die falschen Rumpfplatten konnten nach dem Absprengen geortet werden und dies warnte die Kommandooffiziere der Fearless, die bis dahin davon ausgegangen waren, es nur mit einem antriebstechnisch aufgerüsteten Frachter zu tun zu haben. (HH1)

Die Vernichtung eines über siebeneinhalb Millionen Tonnen massenden Schiffes mit der Bewaffnung eines Schlachtschiffes durch einen veralteten, gerade mal achtzigtausend Tonnen massenden Leichten Kreuzer mit einer völlig unzureichenden Experimentalbewaffnung im offenen Gefecht stellte das gesamte Konzept der Astra-Q Klasse in Frage und führte zu nicht wenigen Debatten in den Rängen von VFH und RMN. (JFS1) Nach diesem Fiasko ist kein Einsatz von Schiffen der Astra-Q Klasse mehr dokumentiert.


Bekannte Schiffe[]


Havenitische Schiffsklassen
Kampfschiffe
Astra (CLAC) | Astra-Q | Aviary | Bastogne | Brilliance | Champion
Charles Wade Pope | Chevalier | Conqueror | Desforge | Durandal
DuQuesne | Frigate | Fouchart | Haven | Hempstead | Lion | Mars
New Boston | Nouveau Paris | Rousseau | Sovereign of Space
Sultan | Sword | Temeraire | Tiger | Tonnere | Triumphant
Trojan | Trumbull-Q | Warlord
Zivile Schiffe
Astra | Trumbull
Spezialschiffe
Longstop | Pathfinder | Roughneck
Beiboote / LACs
Cimeterre | Foudre | Fracteur | Mercure | Ouragan
Programm 13 | Razzia | Transall


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