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Elektronische Gefechtsköpfe sind ein Mittel der Elektronischen Kriegsführung.

Ein EloKa-Gefechtskopf trägt keine nukleare Ladung oder Laseremitter, sondern ist vollgepackt mit elektronischen Systemen zur Störung der gegnerischen Ortung und Feuerleitung. Sie werden eingesetzt, um die eigentlichen Angriffsraketen im Endanflug vor feindlichem Abwehrfeuer zu schützen.

EloKa-Gefechtsköpfe wurden erst mit der Entwicklung von Miniatur-Kraftwerken für Raketen effizient, da zuvor die nötige Energie in Speicherringen mitgeführt werden musste und daher begrenzt war. Die Leistung der EloKa-Raketen wurde dadurch stark eingeschränkt. Erst die Miniatur-Fusionskraftwerke neutralisierten dieses Problem und seitdem sind EloKa-Raketen ein fester Bestandteil zumindest der manticoranischen Bestückung.

Dabei gibt es zwei Hauptarten von elektronischen Gefechtsköpfen: Störsender und Täuschkörper.


* Störsender

Störsender werden in Raketen eingebaut, um die feindliche Abwehr aus nächster Nähe durch brutale Störimpulse zu behindern oder sogar zusammenbrechen zu lassen. Der Störimpuls eines Störsenders manticoranischer Bauart kann durch seine praktisch unbegrenzte Energie sogar taktische Raketenabwehrnetze kurzzeitig komplett unterbrechen.

Die RMN bezeichnet ihre derart bestückten Raketen als Blender, da die Auswirkungen der Störsender auf Ortungssysteme der einer Magnesiumfackel auf das menschliche Auge gleichkommen.


* Täuschkörper

Täuschkörper sind eine weitere EloKa-Waffe, die zusammen mit den eigentlichen Raketen abgefeuert werden. Täuschkörper erzeugen falsche Raketensignaturen und verleiten somit Antiraketen zum Angriff auf falsche Ziele. Auch die feindliche Raketenabwehr kann die falschen Impeller in dem Wirrwar von Signaturen anfänglich nicht von echten unterscheiden und wird in ihrer Effektivität damit herabgesetzt.

Der leistungsfähigste bekannte Täuschkörper in dieser Kategorie ist der manticoranische Drachenzahn-Täuschkörper.

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