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Die Kaiserlich-Andermanische Weltraumflotte (KAM), im Englischen auch "Imperial Andermani Navy" (IAN) genannt, ist die Weltraumflotte des Andermanischen Kaiserreiches.

Andermanische Militärschiffe tragen das Präfix SMS (Seiner Manjestät Schiff), identifizieren sich international aber auch mit dem Präfix IANS (Imperial Andermani Navy Ship).

Das Motto der KMN "Pro Gloria et Patria" ("Für Ruhm und Vaterland").[1]

Da Deutsch die Amtssprache des Kaiserreichs ist, sind die Dienstränge der KAM normalerweise in dieser Sprache formuliert.

Übersicht und Mission

Die Hauptaufgabe der kaiserlichen Marine ist die Verteidigung des Kaiserreiches und seiner nationalen Interessen vor feindlichen Aggressionen. Außerdem dient sie der Außenpolitik des Kaiserreichs mit bewaffneter Unterstützung. Obwohl die KAM nicht so groß wie beispielsweise die Royal Manticoran Navy ist, gehört sie dennoch zu den stärksten Raumflotten und wird als eine der führenden Marinen in der von Menschen besiedelten Galaxie angesehen.

Bei Bedarf entsendet die Marine Streitkräfte, um Systeme zu sichern, die das Kaiserreich in sein Hoheitsgebiet integrieren will, häufig als Teil einer "Friedenssicherungsmission", wie es bei der Republik Gregor der Fall war. (HH6)

Da das Kaiserreich die von Chaos geplagte Silesiansche Konföderation als nächstes Expansionsgebiet betrachtete, unterhielt die KAM bis 1919 PD eine beträchtliche Marinepräsenz im silesianischen Raum aufrecht und führte Missionen zur Bekämpfung von Piraterie und Eskortaufgaben in der gesamten Konföderation durch. (HH6, HH10)

Eine wichtige Fraktion innerhalb des Offizierskorps der kaiserlichen Marine befürwortete in der Silesia-Frage eine direkte Konfrontation mit dem Sternenkönigreich von Manticore, da sie das Sternenkönigreich als Hindernis für die kaiserlichen Expansionspläne in Silesia betrachteten.

Nach dem Ersten Havenkrieg versuchte die KAM genau wie die Haven Navy, die technologische Lücke zur RMN zu schließen und wieder Parität herzustellen, indem sie ihre eigenen verbesserten Trägheitskompensatoren, Raketengondeln, Podnoughts und LAC entwickelte. Der tatsächliche Entwicklungsprozess und die Einbindung in die gesamte Flotte war mit Verzögerungen behaftet, da sich die Belegschaft und die Werften der KAM erst an die neuen Technologien anpassen mussten. Zudem blieben die andermanischen Entwicklungen hinter denen Havens und Manticores zurück, wenn auch die KAM in einigen spezifischen Bereichen eine Spitzenposition erlangte[2].

Im Jahr 1918 PD hatte die KAM schätzungsweise rund 200 Wallschiffe im aktiven Dienst. 1920 hatte PD 42 SD-Ps, weitere 88 befanden sich im Bau. (HH10, HH11)

Organisation

Die KAM untersteht dem kaiserlichen Oberkommando auf Neu-Potsdam und dem Kaiser als direktem Oberbefehlshaber. Ihr Zuständigkeitsbereich ist in mehrere Wehrbereiche unterteilt, denen jeweils ein eigener Flottenverband zugeteilt ist. Die andermanische Erste Flotte schützt den Wehrbereich Eins mit dem andermanischen Hauptsystem, vier weitere Wehrkreise sind im andermanischen Gebiet eingerichtet, der Wehrbereich Sechs ist im Gebiet der Silesianischen Konföderation aktiv, mit Hauptstützpunkt im Sachsen System. Um 1909 wurde die Sachsen-Station von einem hochrangigen Offizier im Rang eines Commodore kommandiert. Die Streitkräfte im silesianischen Raum werden von einem Volladmiral oder sogar einem Großadmiral kommandiert. (HH6, HH10)

Das andermanische Militär besitzt kein separates Marine Corps, die Bodentruppen an Bord von KAM-Schiffe sind Teil der kaiserlichen Armee. (HH6)


Doktrin und Schiffbau

KAM-Kriegsschiffe sind tendenziell kleiner und weniger massereich als Manticoranische Schiffe, um höhere Beschleunigungsraten zu erzielen.

Dies resultiert aus der vorherrschenden Doktrin, die die wesentlich mehr auf das Raketengefecht zum Nachteil von Energiewaffen setzt, und obwohl andermanische Wallschiffe kleiner sind als ihre RMN-Gegenstücke, tragen sie oft viel schwerere Raketenbatterien. Dies verleiht ihnen einen Vorteil im Distanzgefecht um den Preis der geringeren Gefechtsausdauer und deutlichen Nachteilen im Nahkampf.

Während sowohl die RMN als auch die Volksflotte von Haven ihre Schiffe weiß lackieren, werden IAN-Schiffe in einem dunstgrauen Farbschema lackiert. Während manticoranische Schiffe lediglich ihre Kennnummern auf ihren Rümpfen tragen, lässt die kaiserliche Marine die Namen ihrer Schiffe in rot umrandeten goldenen Buchstaben direkt hinter ihren vorderen Impellerringen auf den Rumpf prägen. (HH6)

Uniformen und Abzeichen

Ein KAM-Admiral in Uniform

Die KAM-Offiziersuniformen sind weiß und haben einen hohen Kragen in Kombination mit einer hohen Schirmmütze. Ärmelmanschetten und Knopfleiste sind rot, ebenso der Rand der Schulterklappen und der Rand der Mütze. Der Rang wird auf den Ärmelmanschetten und den Schulterklappen dargestellt. Mannschaften und Unteroffiziere tragen einfachere Uniformjacken, die wie die dazu gehörenden Hosen in einem hellgrauen Grundton gehalten sind, mit roten Ärmelaufschlägen, roter Knopfleiste und rotem Pullover unter der Jacke. Sie tragen zudem ihre Rangabzeichen nicht auf der Schulter, sondern auf dem linken Oberarm und anstelle einer Schirmmütze ein so genanntes "Krätzchen".

Diejenigen Offiziere, die zur kaiserlichen Familie gehören und in der direkten Linie der Thronfolge stehen, werden normalerweise durch goldene Sonnenabzeichen identifiziert, die in den Kragen ihrer Uniformen gestickt sind. (HH6)

Personal

Siehe hier für eine Liste des bekannten andermanischen Flottenpersonals.

Schiffe

Siehe hier für eine Liste bekannter andermanischer Marineschiffe.


Andermanische Schiffsklassen
Adler | Blücher | Dolch | Emden | Mendelssohn | Nachtschatten | Seydlitz | Thor | Verfechter | Vogel


Externe Links

  • Dieses Motto wurde ursprünglich von Friedrich dem Großen für die Armeen Preußens auf der Erde konzipiert.
  • So gelang es der KAM, die Angriffsdistanz ihrer Lasergefechtsköpfe signifikant zu steigern
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