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Manpower Incorporated ist eine mesanische Firma, die sich auf die Erschaffung von für bestimmte Zwecke genetisch optimierten "Arbeitskräften" und auf andere, ebenso unmoralische genetische "Produkte" spezialisiert hat. Manpower gilt als der Inbegriff krimineller Machenschaften, gepaart mit Amoralität und Skrupellosigkeit.

Die Produktion von Gensklaven für jeden Einsatzzweck ist das Hauptbetätigungsfeld Manpowers und eine der fundametalen Zweige der mesanischen Wirtschaft.


Geschichte[]

Manpower Incorporated wurde von Leonard Detweiler noch auf Beowulf unter dem Namen Detweiler Consortium gegründet und diente dem Zweck, Detweilers Version von einer genetisch (nach seinen Vorstellungen) optimierten Menschheit in die Tat umzusetzen. Nach seiner erzwungenen Emigration nach Mesa nannte Detweiler das Consortium in Manpower, Incorporated um, in erster Linie, um seinen Gegnern auf Beowulf einen Splitter ins Fleisch zu treiben. (SAG2)

Im 19. und 20.Jahrhundert PD sind die Angestellten und Führungseliten des Konzerns das Hauptziel des Audubon Ballroom.


Organisation[]

Manpower wird von einem Direktorium unter Leitung eines Vorsitzenden kontrolliert - dieser Vorsitzende ist seit der Gründung vor über 600 Jahren immer ein Detweiler gewesen, was sogar die meisten Mesaner nicht wissen


Sklavenhandel[]

Der Handel mit genetisch optimierten Sklaven ist das Hauptgeschäft Manpowers. Zu Beginn seiner Existenz war die Sklaverei zeitlich begrenzt, die Sklaven kamen also nach Ablauf ihres "Kontraktes" frei, daher gibt es auf Mesa neben Sklaven und vollprivilegierten Bürgern auch die Nachfahren von Ferigelassenen, die als Bürger Zweiter Klasse gelten. Einige Jahrzehnte später wurde der "Kontrakt" allerdings permanent, also ohne zeitliche Begrenzung.


Produktlinien[]

Manpower bietet mehrere "Produktlinien" an, die auf jeweils andere Zwecke hin optimiert sind:

  • Die C-Linie - Sexsklaven beiderlei Geschlechts, praktisch DER Kassenschlager und meistgefragteste Typ.
  • Die D-Linie, eine normale Dienstleisterlinie mit minimalen genetischen Veränderungen.
  • Die E-Linie, eine weitere normale Dienstleisterlinie mit ebenfalls nur minimalen genetischen Veränderungen.
  • Die F-Linie - eine für Schwerstarbeit optimierte Linie
  • Die J-Linie - eine auf technisch anspruchsvollere Tätigkeiten optimierte Linie von Arbeitern
  • Die K-Linie - Persönliche Diener und Unterhalter mit einer Vielzahl von Modellen
  • Die V-Linie - für den Kampf gezüchtet, Leibwächter, Attentäter, etc. - unter anderem trainiert im Coup de Vitesse. (HHA3)


Neben diesen Sklavenlinien entstanden in den Labors von Manpower im Geheimen auch die Alpha-, Beta- und Gamma Linien, die "Herrenrassenlinien" des Mesan Alignment.


Stichcode[]

Jeder Gensklave besitzt eine einzigartige Registrierungsnummer, die genetisch in die Zunge eingeprägt ist und nicht entfernt werden kann. Die Nummer besteht aus vier Bausteinen:

             [Linie] - [Untervariante] / [Zuchtserie] - [Nummer in der Brutkammerreihenfolge]   

Beispiel: Die ID-Nummer von Jeremy X - K-86b/273-1/5 - bedeutet, dass er ein Sklave der K-Linie ist, Modell 86b, Zuchtserie 273 und er ist der erste von fünf simultan in der Brutkammer gezüchteten Produkten.


Geschäftsmethoden[]

Manpowers Produkte werden in der gesamten bekannten Galaxis vertrieben, hauptsächlich an kriminelle Unternehmen, so genannte "Vergnügungsparks" oder Sternationen mit zweifelhaftem Ruf. Der Transport erfolgt mit eigens dafür ausgerüsteten Schiffen, die hauptsächlich dem Jessyk Combine gehören (einem mesanischen Transportunternehmen, das im Geheimen von Manpower kontrolliert wird). Diese speziellen Sklavenschiffe sind mit besonderen Vorrichtungen ausgerüstet, um verzweifelte und zu allem entschlossene Sklaven unter Kontrolle zu halten. Dazu gehören auch große Luftschleusen, um die "Fracht" notfalls schnell über Bord werfen zu können, sollte das nötig sein - zum Beispiel falls wirklich mal ein zur Durchsetzung des Verbots entschlossenes Kriegsschiff ein Sklavenschiff abfangen sollte.

Manpower kann sich bei seinen Geschäften zwar fast überall auf korrupte Behörden und Polizeitruppen stützen, die nicht willens sind, wirklich gegen den Gensklavenhandel vorzugehen und viele Planeten vor allem in der Randzone sind auch einfach zu arm, um sich Raumstreitkräfte in einer Größenordnung zu leisten, die wirklich etwas gegen Mesas Geschäfte ausrichten könnten. Dennoch gibt es Ausnahmen hiervon, teils sogar in der Solaren Liga, aber vor allem im Haven-Sektor, wo die Raumstreitkräfte sowohl des Sternenkönigreichs von Manticore und Havens mit unerbittlicher Entschlossenheit auch außerhalb ihres eigenen Territoriums gegen alles Mesanische vorgehen. Auch Einheiten der Republik Erewhon und des Anderman Reichs bringen jeden Sklavenhändler in ihrem Territorium auf, den sie erwischen.

Die Natur der "speziellen Vorrichtungen" an Bord von Sklavenschiffen führte zur Aufnahme der "Ausrüstungsklausel" in der Cherwell Konvention. Die weitverbreitete Korruption führt dazu, dass nur wenige Schiffe erwischt werden und die meisten sind ebenso wie ihre Crews sehr schnell wieder im Geschäft - allerdings nicht immer.


Fakten[]

Ohne es selbst außerhalb der obersten Kreise zu wissen ist der Konzern ein Teil der Ablenkungen des Mesanischen Alignments - all ihre kriminellen und unethischen Machenschaften dienen nur der Tarnung vor allem für genetische Forschungen des Alignments und der offenen Ablenkung von den wahren Vorgängen.

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