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Als McQueen-Putsch ging der Putschversuch von Bürgerin Kriegsminister Esther McQueen in die havenitische Geschichte ein. Er richtete sich 1914 PD gegen das Komitee für Öffentliche Sicherheit.

Der Putsch scheiterte zwar knapp, leitete aber dennoch den endgültigen Niedergang des Komitees und das Ende der Volksrepublik Haven ein.


Vorgeschichte[]

Nach ihrer erfolgreichen Verteidigung des Systems von Trevors Stern und der Niederschlagung des Leveller Aufstandes wurde Admiral Esther McQueen von Robert Stanton Pierre als Kriegsministerin in das Komitee gerufen, um die Serie von Niederlagen zu beenden, die die Volksflotte von Haven in den ersten Jahren des Ersten Havenkrieges erlitten hatte. McQueen stieß dabei allerdings auf höchstes Misstrauen seitens Oscar Saint-Just, der der extrem charismatischen und ehrgeizigen Admiralin misstraute, allerdings nichts gegen sie unternehmen konnte. Zwischen den beiden entwickelte sich ein unterschwelliger Konflikt, in dem beide damit rechneten, dass der jeweils andere früher oder später versuchen würde, seinen Gegner auszuschalten - Saint-Just, dass McQueen nach der Macht greifen würde und MCQueen, dass Saint-Just sie unter einem Vorwand verhaften und eliminieren würde.

Mit dieser Annahme hatten beide recht. McQueen plante in der Tat einen Putsch und Saint-Just plante ihre Beseitigung zu gegebenem Zeitpunkt. Aufgrund einer Fehlinformation, aufgrund der McQueen annahm, Saint-Just sei von Pierre ermächtigt worden, sie auszuschalten, startete McQueen ihren Putsch 1916 früher als geplant. (HH8)


Verlauf[]

Zu Beginn verlief der Putsch nahezu nach Plan. McQueen und ihre Mitverschwörer übernahmen die Kontrolle über das Oktagon, mehrere Mitglieder des Komitees schlossen sich McQueen an, andere wurden festgesetzt. Allerdings entkam Oscar Saint-Just dank des selbstmörderischen Widerstandes seiner perönlichen Sicherheitstruppe und Robert Stanton Pierre wurde bei seiner Verhaftung von den Marines getötet. Mehrere Militäreinheiten in der havenitischen Hauptstadt erklären sich für McQueen, die havenitische Zentralflotte indes verhielt sich neutral. Lediglich zwei Superdreadnoughts versuchten aktiv zu werden, wurden jedoch von SyS-Schiffen zusammengeschossen. Allerdings blieb unklar, wen sie eigentlich hatten unterstützen wollten.

Auf dem Boden entwicklelte sich indes eine Pattsituation - McQueen beherrschte das Oktagon, die Truppen des Komitees - noch - die Hauptstadt. Da McQueen permanent über die Informationskanäle verbreiten lies, sie handele aus reinem Selbstschutz, drohte die Situation für Saint-Just außer Kontrolle zu geraten. Als immer mehr militärische Einheiten unruhig zu werden begannnen und die Abwehrsysteme des Oktagons vorerst nicht zu überwinden waren, entschloss sich Saint-Just zu einem radikalen Schritt: Er befahl die Zündung einer im Fundament des Oktagons installierten Atombombe, die das Gebäude und mehrere Türme darum völlig zerstörte. McQueen und alle anderen Personen im Oktagon sowie etwa 1,2 Millionen Zivilisten in den angrenzenden Türmen kamen ums Leben. (HHA3)


Folgen[]

Mit dem Tod Pierres verlor das Komitee seine Führung. Außerdem waren praktisch alle anderen hochrangingen Angehörigen des Komitees ebenfalls tot. Saint-Just übernahm die Position des "Bürger Vorsitzenden" und errichtete seine persönliche Schreckensherrschaft. Mit dem Tod McQueens verlor die Volksflotte ihren Oberbefehlshaber, die Kommandantin der Zentralflotte wurde von Saint-Just wie bereits vorher geplant ihres Postens enthoben und durch Admiral Thomas Theisman ersetzt, den Saint-just für vertrauenswürdig hielt.

Thomas Theisman indes machte genau dort weiter, wo McQueen gescheitert war - und sein Putsch war erfolgreich. (HH8)

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