Honor Harrington Wiki
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Beteiligte Nationen[]

Republik Haven

Sternenkönigreich von Manticore


Personen[]

Honor Harrington, Commander Royal Manticoran Navy

Pavel Young, Lord Captain of the List Royal Manticoran Navy

Johan Coglin, Captain des havenitischen Frachters VFS Sirius

Wallace Cunning, Konsul der VRH auf dem Planeten Medusa


Verlauf[]

Die Operation Odysseus war ein Vorkriegs-Unternehmen des havenitischen Flottennachrichtendienstes mit dem Ziel, die Kontrolle über das Basilisk-System mit dem Terminus des manticoranischen Wurmlochkontens zu erlangen.

Endziel war es, der Volksflotte von Haven neben dem Terminus von Trevors Stern einen zweiten Terminus zu verschaffen. Das hätte dieser aufgrund der physikalischen Gesetze des Knotens ermöglicht, im Falle eines Angriffs auf Manticore wesentlich mehr Kriegsschiffe (und zwar zweimal 17 Millionen Tonnen Gesamttransitgewicht) gleichzeitig ins Manticore-System springen zu lassen.

Die Annexion des Basilisk Systems durch das Sternenkönigreich war innenpolitisch höchst umstritten, da der bewohnbare Planet des Systems Medusa von einer nichtmenschlichen, intelligenten Lebensform bewohnt ist und der Bund der Konservativen, die Freiheitler und die Progressiven aus unterschiedlichen, hauptsächlich ideologischen Gründen die Annexion zu verhindern suchten. Nachdem diese trotz des Widerstandes erfolgt war, versuchte die Opposition alles Menschenmögliche, um sie wieder rückgängig zu machen, was zu erbitterten politischen Streitereien führte. Diese Streitereien führten auch dazu, dass die Erste Janacek Admiralität die Präsenz der RMN auf das Allernötigste reduzierte, was das System nebenbei zu einer Art "Strafkommando" machte, auf das man unwichtige oder unangenehme Kommandanten abschob.

Der havenitische Geheimdienst versuchte, diese ablehnende Haltung zu verstärken und die manticoranische Position im System weiter zu schwächen. Mit Hilfe einer verstärkten Version einer einheimischen Droge, Mekoha genannt, die von den Einheimischen in religösen Zeromonien verwendet wurde, und der "Aufrüstung" der bronzezeitlichen Ureinwohner mit pimitiven Schusswaffen sollte ein Aufstand der fremdenfeindlichen Elemente auf Medusa ausgelöst werden, der sich gegen die Enklaven der Frendweltler auf Medusa richten sollte. Das dabei erwartete Massaker sollte dann den Vorwand für die VFH liefern, in das System einzumarschieren und die Kontrolle zu übernehmen. Dabei ging man davon aus, dass Manticore aufgrund der innenpolitischen Differenzen und Widerstände nur schwer in der Lage gewesen wäre, das System zurückzufordern.


Operation Odysseus scheiterte an der für die Haveniten unerwarteten Abstellung einer zwar unbequemen, aber höchst kompetenten Schiffskommandantin namens Honor Harrington an Bord der HMS Fearless (CL-56) nach Basilisk. Das Unternehmen gründete sich zum großen Teil auch auf der Laxheit der manticoranischen Systemkommandanten, daher kam es höchst unpassend, dass der zu diesem Zeitpunkt kommandierende Offizier Captain Lord Pavel Young die Beorderung eines zwoten Schiffes nach Basilisk nutzte, sein eigenes Schiff zwecks Überholung nach Manticore zu beordern und damit Harrington zur Systemkommandeurin machte.

Harrington dachte nämlich nicht daran, die Zügel so schleifen zu lassen, wie das bisher im System der Fall gewesen war, installierte ein einfaches, aber brauchbares Überwachungsnetz, stellte Offiziere und Pinassen zum Zolldienst ab und kooperierte eng mit den planetaren Behörden - dadurch flog zuerst die fremdweltliche Beteiligung an der Drogenherstellung auf, anschließend die heimliche Bewaffnung der Eingeborenen. Diese Entdeckungen erlaubten in Kombination mit bereits vorhandenen Berichten Rückschlüsse auf das Operationsziel und als es dann wirklich (aber verfrüht und unkontrolliert) zum Aufstand kam, wurde dieser von Einheiten des Royal Manticoran Marine Corps zusammengeschossen, eine zwar brachiale, aber angesichts des exzessiven Drogengebrauchs der Aufständischen unumgängliche Vorgehensweise.

Als der Frachter VFS Sirius nach einem Funkspruch versuchte, aus dem System zu flüchten, wurde er von HMS Fearless verfolgt und aufgefordert, zur Überprüfung beizudrehen. Als die Sirius daraufhin Rumpfplatten absprenge, stellte sich heraus, dass es sich bei ihr nicht um einen Frachter, sondern ein Q-Schiff handelte. Im anschließenden Gefecht (siehe Erste Schlacht von Basilisk) wurde VFS Sirius zerstört, HMS Fearless bis zur Irreparabilität beschädigt.

Der von Harrington zuvor erklärte Fall Zulu bewirkte, dass Einheiten der manticoranischen Homefleet ins Basilisk System ausrückten, die die kurze Zeit später eintreffenden Schiffe der VFH zwangen, nach einem "Höflichkeitsbesuch" unverrichteter Dinge wieder abzuziehen.

HMS Fearless wurde nach diesem Gefecht verschrottet, der Name in die Ehrenliste der RMN aufgenommen.

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