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Operation Oyster Bay

Operation Oyster Bay, von den meisten Nicht-Mesanern als Yawata-Strike, von den Graysons als Blackbird-Strike und und den Baumkatzen als "Tag der Trauer" bezeichnet, war ein massiver militärischer Angriff auf das Manticore System und das Jelzin System durch die Mesan Alignment Navy (MAN).

Der Angriff erfolgte am 26. Februar 1922 PD nach einer langen Phase der Planung und Vorbereitung und war ein schrecklicher Schlag für beide Sonnensysteme. Er löschte praktisch die gesamte Schiffsbaukapazität sowohl des Sternenkönigreichs als auch des Protektorates aus, ebenso die militärischen Logistikkapazitäten im Bereich der Waffenentwicklung, Produktion und Wartung.

Obwohl zunächst als überwältigender strategischer Sieg interpretiert, entwickelte sich Oyster Bay in der Folge sehr schnell zu einem interstellaren "Pearl Harbor" für das Alignment, denn der Angriff zeigte zwar zunächst den gewünschten Effekt, trug dann aber wesentlich zum Ende des Zweiten Havenkrieges und der Entstehung der Großen Allianz bei.


Vorgeschichte[]

Das Alignment hatte über die Jahrhunderte immer wieder in die Ereignisse im Haven-Sektor eingegriffen, um vor allem die egalitär ausgerichtete Republik Haven zu destabilisieren und als mögliche Unterstützung seines Erzfeindes Beowulf auszuschalten. Dabei hatte es jedoch in seinen Planungen nicht vorausgesehen, dass das kleine und unbedeutende Sternenkönigreich von Manticore sich in Reaktion auf die Bedrohung durch die schließlich expansive Volksrepublik Haven zu einem ernsthaften Stolperstein und überlegenen Gegner entwickeln könnte. Dies wurde erst im Ersten Havenkrieg deutlich, in dem die Royal Manticoran Navy nicht nur ihre Position behauptete, sondern auch noch so hart zurückschlug, dass Haven ins Taumeln geriet. Hier zeigte sich überdeutlich, dass das Alignment gegen die Royal Manticoran Navy im Fall der Fälle keine Chance haben würde. Gleichzeitig mischte sich das Sternenkönigreich in seinem Einflussgebiet unwissentlich immer stärker in die Pläne des Alignments ein, dehnte sein Territorium allmählich aus und wurde zu einem stabilisierenden Faktor in der Randzone, wo das Alignment eigentlich Chaos und Blutvergießen benötigte.

Als zudem die Haven Navy wiederum ihr Gleichgewicht wiederfand und die alte havenitische Republik mit ihren egalitären Idealen sich aus der Asche erhob, wurde klar, dass sowohl das Sternenkönigreich wie auch die verhasste Republik Haven auf unabsehbare Zeit nicht vom Alignment zu überwinden sein würden. Schlimmer noch, sie würden sich sogar gegen die Solarian League Navy, dem Hauptwerkzeug des Alignments zur Zerschlagung unerwünschter Opposition, behaupten können. Zudem würden sowohl Manticore als auch Haven im Fall der Fälle mit absoluter Sicherheit Beowulf zur Seite stehen - und könnten dies unmittelbar über den Manticoranischen Wurmlochknoten. Daher unternahm das Alignment alle ihm zur Verfügung stehenden manipulativen Schritte, um Haven und Manticore in einen weiteren, selbstzerstörerischen Krieg zu treiben. Dies führte zum Wideraufflammen der Kämpfe im Zweiten Havenkrieg, doch sowohl Haven als auch Manticore führten diesen Krieg eher vorsichtig und defensiv, gleichzeitig wuchs das Sternenkönigreich zum Sternenimperium von Manticore.

Als die mesanische Strategie schließlich insgesamt vom Scheitern bedroht wurde, plante das Alignment, sowohl das Sternenkönigreich und das Protektorat von Grayson wie auch die Republik mit einem massiven Angriff auf ihre Schlüsselindustrien zu verkrüppeln, um Zeit zu gewinnen, die technologische Lücke zu schließen... und im Idealfall auch seine solarischen Marionetten davon zu überzeugen, dass die Gelegenheit günstig wäre, sich wenigstens das Sternenimperium vom Hals zu schaffen, die manticoranischen Systeme zu Protektoraten zu machen und sich des Wurmlochknotens zu bemächtigen.

Gemäß der ursprünglichen Planung sollte die MAN auch in der Republik Haven zuschlagen, jedoch führten die schnell wachsenden Spannungen zwischen der Liga und dem Sternenkönigreich aufgrund der Ereignisse im Talbott-Quadranten, die Enthüllung der neuen Überlicht-Feuerleitung der RMN und insbesondere die Erste Schlacht von Manticore zu einer unerwarteten Situation: Manticore drückte Haven praktisch an die Wand und ein Ende des Krieges war nur noch eine Frage von Monaten, alsdann würde sich die RMN vollends der Liga zuwenden. Albrecht Detweiler beschloss daraufhin, die Operation zu beschleunigen und mangels eigener Kapazitäten nur den Schlag gegen die Manticoranische Allianz durchzuführen, um die manticoranischen Schiffe der neuesten Generation in den Werften zu zerstören und ihre Raketenproduktion zu neutralisieren. Er hoffte auch, die havenitische Regierung sei verzweifelt genug, um die Gelegenheit zu einem weiteren Angriff zu nutzen, um doch noch den Sieg davon zu tragen oder wenigstens nicht zu verlieren, mit dem Ergebnis, dass sich beide Seiten in einer Wiederholung von Unternehmen Beatrice weiter gegenseitig dezimieren würden.

Es wurde jedoch nur das zweite unmittelbare Ziel erreicht, da die meisten neuen Schiffe bereits ihre Baudocks verlassen hatten. (SAG2)

Primärangriffe[]

Operation Oyster Bay bestand tatsächlich aus drei separaten, zeitlich aufeinander abgestimmten Angriffen auf das Manticore-System selbst, einen für die Orbitalinfrastruktur jedes der drei bewohnten Planeten, die jeweils in zwei separate Wellen unterteilt waren. Zunächst sollten die drei großen Raumstationen Hephaestus, Weyland und Vulcan gezielt mit Grasertorpedos vernichtet werden, im Anschluss sekundäre Ziele, vor allem die zahlreichen Bauslips mit Kataphrakt-Raketen zerstört werden. Für das Jelzin System war ein einzelner Angriff geplant, da dort nur ein einziges Ziel, die Blackbird-Werft, vorgesehen war. (HH12)

Die MAN plante den Angriff ganz bewusst als Überraschungsangriff aus dem Hinterhalt, vermied dabei jedoch bewusst jede offene Missachtung des Eridianus Erlasses. Zwar war ein absichtlicher oder "versehentlicher" Beschuss der planetaren Oberflächen nicht vorgesehen, da eine offene Verletzung des Erlasses möglicherweise selbst die Liga aufgeschreckt hätte, aber das Alignment ging von vornherein davon aus, dass Trümmer auf die Planeten stürzen und dort schwere Schäden verursachen würden. Dies wurde bewusst in Kauf genommen, denn der Angriff sollte von vornherein so schwere Schäden verursachen wie möglich. Diese "Kollateralschäden" wurden von der MAN eingeordnet unter der zynischen Bewertung, man könne "nun mal kein Omelett ohne zerschlagene Eier kochen".

Beide Systeme wurden mit den neuartigen Spinnenschiffen infiltriert, die massiv getarnte Gondeln, bestückt mit Grasertorpedos, aussetzten. Dieser Teil der Operation zog sich über Wochen hin, da die MAN unbedingt den Überraschungseffekt bewahren musste. Die mesanischen Schiffe sprangen weit außerhalb der Systemgrenzen und weit entfernt von der System-Ekliptik in den Normalraum, um die hochempfindlichen Frühwarnsysteme nicht auszulösen, und schlichen sich dann in die Systeme. Die RMN entdeckte zwar mindestens einen der Hyperabdrücke, hielt sie jedoch aufgrund der Entfernung und den Standorten für Sensorgeister, zumal entsandte Aufklärer keine Hinweise auf Schiffe fanden.

Als der Angriff schließlich erfolgte, war er aus Sicht des Alignments in der ersten Bewertung ein voller Erfolg, der zunächst alle gesteckten Ziele erreicht zu haben schien. (HH12)

Der Flüssiggastanker Bernike geriet kurz vor dem Angriff zufällig in die Flugbahn von zwei der auf Hephaestus abgefeuerten Grasertorpedos. 691 Millionen Kilometer von der Station entfernt ortete Zinaida Merkulov, die Sensoroffizierin, zwei unbekannte Objekte auf Kollisionskurs. Die Bernike konnte einer Kollision nur durch ein scharfes Ausweichmanöver verhindern, einer der Torpedos kollidierte mit ihrem unteren Impellerkeil und wurde zerstört, der andere raste mit 60.000 kps innerhalb des Keils in einer 5000stel Sekunde an dem Tanker vorbei und verfehlte das Schiff nur um 60 Kilometer. Die Verwirrung auf der Brücke verhinderte eine sofortige Meldung des Zwischenfalls, allerdings blieben ab diesem Zeitpunkt nur noch dreieinhalb Minuten bis zur Katastrophe. (SAG4)

Ergebnisse[]

Schäden und Verluste[]

Manticore[]

  • Über sieben Millionen zivile Tote
  • 1,6 Millionen Tote in den Reihen der Royal Manticoran Navy (SAG4)

Raumstationen[]

  • HMSS Hephaestus, die primäre Raumstation und der Heimathafen der Royal Manticoran Navy, wurde von achtzehn Grasertorpedos getroffen und mit einem Großteil der Belegschaft vollständig zerstört.
  • HMSS Vulcan wurde vollständig mit einem Großteil der Belegschaft zerstört.
  • HMSS Weyland wurde vollständig zerstört, aber der Verlust an Leben war minimal, da zum Zeitpunkt des Angriffs zufälligerweise eine Notevakuierungsübung durchgeführt wurde.
  • Der Verlust an Leben an Bord der Raumstationen wurde auf 5,4 Millionen geschätzt, darunter neben den Belegschaften und Militärs auch viele Zivilisten auf der Durchreise, da die Stationen ohne Vorwarnung im normalen Betriebsmodus zerstört wurden. Der zusätzliche Verlust an Leben durch die Angriffe auf die Orbitalwerften belief sich auf 396.000, wobei weitere Personen an Bord kleiner und privater Schiffe als "Kollateralschäden" getötet wurden, die sich unversehens im Kreuzfeuer wiederfanden.
  • Die Mehrzahl der dezentralen Bauslips wurde zerstört. [1]

Schiffe[]

Jelzins Stern[]

Werft[]

Die Blackbird Werft wurde mit fast 100 Prozent der Belegschaft vollständig zerstört. Da die Werft weit entfernt von Grayson lag, gab es keine Kollateralschäden wie bei Manticore. Allerdings war Hochadmiral Wesley Matthews zum Zeitpunkt des Angriffs auf Blackbird und wurde getötet. (HH12)

Schiffe[]

Kollateralschäden[]

Manticore[]

Insgesamt wurden 200 Menschen infolge von Trümmerschlägen von Fragmenten von HMSS Hephaestus getötet. Die Zahl der Opfer war indes aufgrund der Aktionen des Schleppers HMS Stevedore und anderen Schleppern des Royal Astrogation Control Service um Hephaestus gering: beginnend mit der Stevedore gelang es den Schleppern, die den Angriff überstanden, die meisten Trümmer auf Kollisionskurs mit dem Planeten mit ihrem Impellerkeil abzufangen. Die bodengestützte Verteidigung des Mount Royal Palace war ebenfalls in der Lage, mindestens ein größeres Fragment vor dem Aufprall anzugreifen und zu zerstören. (HH12)

Sphinx[]

Der Royal Astrogation Control Service-Schlepper HMS Quay benutzte seinen Keil und seine Traktorstrahler, um einen Großteil der Trümmer von HMSS Vulcan abzufangen, die in Richtung Sphinx fielen. HMS Quay war jedoch der einzige Schlepper, der dieses Manöver über Sphinx versuchen konnte, und nicht in der Lage, alles abzufangen.

Mehrere Fragmente von HMSS Vulcan trafen den Tannerman-Ozean auf dem Planeten. Der daraus resultierende Tsunami tötete mehr als 10.000 Menschen in Dutzenden kleiner Küstenstädte, einschließlich Tanners Port, und verursachte Schäden in Milliardenhöhe. Mehrere Fragmente im Tonnagebereich eines Schweren Kreuzers trafen die Stadt Yawata Crossing und zerstörten sie vollständig. Eine Kaskade aus mehreren kleineren Trümmerteilen beschädigte die Stadt Evans Mountain schwer.

Die Zahl der menschlichen Todesopfer auf den Planeten betrug ungefähr 7,448 Millionen, davon zwei Millionen allein in Yawata Crossing. [3]

Die Zahl der Todesopfer unter den Baumkatzen betrug fast 9.000. Der Clan vom Schwarzen Felsen wurde durch den Einschlag eines Trümmerteils direkt an seinem Hauptnest praktisch komplett ausgelöscht, nur die Sagen-Künderin Trauersängerin überlebte durch Zufall. Der teleempathische Schock, der durch dieses plötzliche Sterben eines ganzen Clans ausgelöst wurde, breitete sich durch die gesamte Baumkatzenpopulation aus und war für viele der Tode außerhalb des zerstörten Clans verantwortlich. (HH12)


Nachwirkungen[]

Oyster Bay hatte katastrophale Folgen für die wirtschaftliche und militärische Stärke Manticores: Der größte Teil der zum Bau von Kriegsschiffen benötigten Infrastruktur war zusammen mit den meisten ausgebildeten Arbeitskräften ausgelöscht, ebenso wie der größte Teil der Raketenfertigungskapazität. Mehr als 13 Millionen Menschen wurden getötet, und niemand wusste, wer hinter dem Angriff steckte. Königin Elizabeth III. machte jedoch klar, dass sie nicht zulassen würde, dass ihr Reich fällt.

Der Erste Raumlord Thomas Caparelli übernahm die volle Verantwortung für die Unfähigkeit der Royal Manticoran Navy, den Angriff zu verhindern, und bot seinen Rücktritt an. Sowohl Elisabeth als auch der Erste Lord der Admiralität weigerten sich, diesen Rücktritt anzunehmen oder auch nur darüber nachzudenken; zum einen in der Überzeugung, dass es keine Möglichkeit gegeben hatte, einen derartigen Angriff durch einen unbekannten Gegner mit unbekannten Technologien vorherzusagen, zum anderen aufgrund der Möglichkeit, dass die Medien den Rücktritt Caparellis als verzweifelten Versuch interpretieren würden, einen Sündenbock zu finden. (HH12)

Als Reaktion auf den Angriff entsandten die Solarian League Navy die Elfte Flotte, um die Gelegenheit zu nutzen, das "aufmüpfige" Sternenimperium zu zerschlagen und zum Protektorat zu machen. Die Verantwortlichen gingen dabei in völliger Unkenntnis der Details davon aus, dass der Angriff die Systemverteidigung zerschmettert und die RMN verkrüppelt haben musste, da sie sich nicht vorstellen konnten, dass diese umgangen worden waren. Die fünf Mandarine, korrupt und rachsüchtig, empfanden auch kein Entsetzen ob der zivilen Verluste, sondern sahen nur eine günstige Gelegenheit, die solarische Dominanz im gesamten von Menschen besiedelten Weltall wiederherzustellen und ein Exempel für alle "Neobarbaren" zu statuieren. Es kam ihnen auch nicht in den Sinn, sich zu fragen, welchen tieferen Sinn und Zweck dieser Angriff gehabt hatte. Und die in der solarischen Verfassung verankerte Pflicht der Liga, Verstöße gegen den Eridianus Erlass zu verfolgen und zu bestrafen, ignorierten sie ebenfalls.

Die Entscheidung der Mandarine, aus der Tragödie Kapital zu schlagen und eine unabhängige Sternnation ohne Kriegserklärung zu vernichten, löste eine Kette von Ereignissen aus: ein beowulfianischer Militärgesandter auf Haven ließ die Information über den bevorstehenden solarischen Angriff durchsickern, was einen möglichen havenitischen Angriff auf Manticore verhinderte, da die havenitische Regierung sich nun noch stärker als zuvor fragte, wer da hinter den Kulissen intrigierte und warum. Nach der kurz im Anschluss folgenden Aufdeckung des Alignments durch Victor Cachat, Anton Zilwicki und Herlander Simoes war Oyster Bay einer der Gründe, aus denen Präsidentin Pritchart sich entschloss, gegen die Liga Position zu beziehen, was zur Großen Allianz führte.

Die ersten Schätzungen zur Erholung der manticoranischen Wirtschaft nach Oyster Bay waren düster und gingen von mehreren Jahren aus. Sie enthielten aber weder die dann folgende Unterstützung der Republik Beowulf noch der Republik Haven und unterschätzten auch ernsthaft die Menge der zivilen Infrastruktur von Manticore, die für militärische Zwecke verwendet werden könnte. Knapp sechs Monate nach Oyster Bay war die Systeminfrastruktur bereits wieder größtenteils aufgebaut, einschließlich des Baus von mehreren Ersatzraumstationen wie HMSS Hephaestus Alpha und HMSS Hephaestus Beta . (HH14)

Protektor Benjamin IX. rief Admiral Judah Yanakov nach Grayson zurück, um die Position des Hochadmirals zu übernehmen. (HH12)

Sonja Hemphill und ihre überlebenden Forschungs- und Entwicklungsteams wurden nach Gründung der Großen Allianz nach Schlupfloch verlegt. (HH13)


Bewertung[]

Oyster Bay war nach allen Bewertungsmaßstäben ein Massaker und offenbart in jedem Aspekt die Denkweise und Menschenverachtung des Mesanischen Alignments. Der Angriff wurde von Beginn an rein technisch als hinterhältiger Überraschungsangriff geplant, ohne Vorwarnung oder Kriegserklärung. Die möglichen Verluste unter Zivilpersonen wurden nicht einmal am Rande einbezogen, es wurden von vornherein keinerlei Bemühungen unternommen, sie zu vermeiden, da es sich ja "nur um Normale" handelte, die in der Planung des Alignments als Bürger einer verhassten Sternnation langfristig ohnehin zur Vernichtung vorgesehen waren.

Obwohl es zunächst wie ein überwältigender Erfolg erschien, entwickelte sich Oyster Bay sehr schnell zu einem stellaren Pearl Harbor für das Alignment:

  • Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der RMN verlor zwar ihre Haupteinrichtung auf HMSS Weyland, aber fast ihr gesamtes Personal überlebte, ebenso aktuelle Backups der laufenden Projekte.
  • Die anvisierten Schiffsneubauten waren bereits abgeschlossen und nach Trevors Stern verlegt worden, die RMN somit signifikant verstärkt.
  • Die Orbitalfarmen über Grayson wurden nicht zerstört, was schwerwiegende Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung gehabt hätte.
  • Die zivile Infrastruktur wurde zwar getroffen, aber es wurden hauptsächlich die Knotenpunkte auf den großen Stationen zerstört, das Fundament - beispielsweise die Anlagen in den Asteroidengürteln - blieb intakt.
  • Die extrem bedeutende Infrastruktur des Manticoranischen Wurmlochknotens wurde überhaupt nicht berührt.
  • An die Stelle der ungeplant immer weiter gewachsenen und nun zerstörten Raumstationen traten in vergleichsweise kurzer Zeit von Grund auf für die bestehenden Bedürfnisse der RMN geplante, redundant ausgelegte Ersatzneubauten, die Effizienz der manticoranischen Werften und Fertigungslinien erhöhte sich also langfristig.
  • Die zivile Infrastruktur ließ sich soweit umrüsten, um den grundlegendsten, defensiven Bedarf der RMN vorerst zu decken.
  • Die Systemverteidigung sowohl Manticores als auch Jelzins war unbeschädigt.
  • Die Raumflotten beider Sternnationen waren zumindest unmittelbar weiterhin voll einsatzbereit.
  • Das mit Manticore alliierte Andermanische Kaiserreich war unbetroffen, die Kaiserlich-Andermanische Weltraumflotte voll einsatzbereit
  • Die Werften und Konstruktionskapazität Havens wurden nicht zerstört, die Haven Navy blieb einsatzbereit.
  • Schlupfloch bestand ebenfalls weiterhin.
  • Ein vom Alignment erwarteter Angriff der Haven Navy auf die Allianz, der für weitere schwere Verluste auf beiden Seiten gesorgt hätte, blieb aus.
  • Sowohl die Manticoranische Allianz wie auch die Republik Haven und die Republik Beowulf wurden aufgeschreckt und richteten ihre Aufmerksamkeit auf den unbekannten Angreifer.

Zusammengefasst war Oyster Bay wie einst der Angriff auf Pearl Harbor langfristig eine strategische Niederlage für den Angreifer - er richtete zwar augenscheinlich schwere Schäden an, die aber letztendlich oberflächlich blieben und keinen langfristigen Effekt hatten, denn die wirklich wichtigen Ziele blieben unangetastet.

  1. Fünfzehn von ihnen überstanden den Angriff, keine von ihnen hatte Einheiten im Bau, weitere acht wurden beschädigt, überdauerten aber in einem reparablen Zustand.
  2. Einschließlich der Schiffe, die für das Geschwader von Konteradmiral Jan Kotouč bestimmt waren, und 85 Prozent ihrer sechstausend Besatzungsangehörigen
  3. Einschließlich eines Großteils des Harrington-Clans.
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