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Als Randzone wird die bevölkerte Zone jenseits der solarischen Protektorate bezeichnet. (COS2)


Astrographie[]

Die "Randzone" beginnt etwa 210 Lichtjahre entfernt vom Sol System und erreicht selbst eine Tiefe von 40 bis über 200 Lichtjahre.

Die Randzone ist sehr unregelmäßig geformt, ihre Form resultiert einzig und allein daraus, wohin und wie sich Kolonieschiffe während der Diaspora vom Muttersystem der Menschheit ausbreiteten.


Politische und soziale Gliederung[]

In der Randzone existieren eine Vielzahl unabhängiger Sternnationen - viele davon wurden von Menschen gegründet, die aus der äußeren "Schale" der Solaren Liga auswanderten, jener Region, die etwa der "Dritten Welt" aus dem Zeitalter vor der Diaspora entspricht. Nur sehr wenige davon haben eine Bevölkerung von mehr als ein oder zwo Milliarden Menschen, aber es gibt Ausnahmen.

Die bekanntesten Ausnahmen sind die Republik Monica, der Talbott Sternhaufen und der zur Liga gehörende Maya Sektor. Des weiteren liegen das Königreich von Torch und die Republik Erewhon innerhalb der Randzone.


Wirtschaft[]

Die Wirtschaftskraft der Randzone ist größtenteils unbedeutend. Die meisten Nationen sind gerade einmal in der Lage, ihre eigene Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen und haben nur geringe Außenhandelsbeziehungen. Ausnahmen sind wiederum Erewhon, der Maya Sektor sowie einige Welten des Talbott Sternhaufens.


Militär[]

In der Randzone existieren - abgesehen von der Erewhon Navy - praktisch keine effektiven militärischen Organisationen. Die meisten Nationen verfügen über schwache Systemverteidigungskräfte, die vollauf und mit wenig Erfolg damit beschäftigt sind, die allgegenwärtige Piraterie zu bekämpfen. Keine dieser Organisationen ist in der Lage, dem solarischen Office of Frontier Security (OFS), der solarischen Gendarmerie oder sogar der Solarian League Navy zu widerstehen, wenn diese die Zeit für gekommen halten, aus einer unabhängigen Sternnation ein Liga-Protektorat zu machen.


Besondere Eigenschaften[]

In der Randzone existiert eine konstante Migration von der inneren, der Liga zugewandten Seite auf die der Liga abgewandten Außenseite. Diese Migration wird vor allem von dem Wunsch der Menschen angetrieben, der schleichenden Ausdehnung der Protektorate zu entkommen. Damit bildet die Randzone quasi die "Bugwelle" der sich ständig vergrößernden Solaren Liga.

Als Folge davon existieren in der Randzone Menschen, deren Vorfahren im Lauf der Zeit vier oder fünfmal ihre Heimat aufgaben und sich weiter außen neu ansiedelten - nur getrieben von dem Versuch, der unfreiwilligen Eingliederung in ein Protektorat zu entgehen. Daraus resultiert ein tiefer und erbitterter Hass dieser Menschen gegen das OFS, die solarische Gendarmerie - und im weiteren Sinne auf die ganze Liga.[1]


Referenzen[]

  1. siehe "Ursprünge der Maya-Krise" von Hester McReynolds, Ceres Presse, Cicago, 2084 PD (COS2)
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