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Der Saganami Island Tactical Simulator ist eine Brettspielumsetzung der Gefechtsfelder des Honorverse von AdAstra Games.


Aktuell gültig ist die Zweite Ausgabe. Die erste Ausgabe basierte auf der Attack Vector: Tactical Game Engine, während die zweite Ausgabe die Regeln überarbeitet. Das Spiel wurde 2005 erstmals angeboten, die überarbeitete Version kam 2007 auf den Markt und basiert auf der Squadron Strike Movement Engine, die alle zuvor geplanten Bewegungen eines Zuges auf einmal umsetzt, anstatt unterteilte Bewegungen und Zeitstop zu verwenden.

Das Spiel wurde zusammen mit David Weber entwickelt und zählt zum so genannten "soft canon" des Universums. Dementsprechend ist die Spielebeschreibung so gefasst, dass das Spiel als Teil des Honorverse erscheint, genauer als ein Hilfsmittel für Kadetten der RMN, herausgegeben von der RMN-Flottenakademie, um sich auf die komplexeren und umfangreicheren Computersimulationen vorzubereiten, ebenso als Mittel für Offiziere, um Übungsszenarios "offline" zu testen, bevor sie in Computerszenarios umgesetzt werden.


Genereller Überblick[]

Die 2.Edition des SITS benutzt Kartenhexagone, die 240.000 km entsprechen, und ein Zug ist das Äquivalent von 6 T-Minuten. Eine Antriebsstufe steht für 190 G und die Schiffe der 2.Edition variieren in der Schubstärke von 1 bis 4, allerdings sind auch Schubstärken bis 7 möglich. Das Regelwerk erklärt über Seiteneinschübe Abweichungen von den Büchern und warum diese Entscheidung getroffen wurde (die erste Edition war sehr viel näher an den Angaben in den Büchern, fing aber das Kampfgefühl der Bücher nicht im gleichen Maß ein

In jedem Zug erstellen die Spieler Schiffsbwegungen mit Hilfe von Filzstiften oder entfernbaren Markierungen auf laminierten Karten, alle Bewegungen werden simultan erstellt, ebenso alle Beschussentscheidungen. Die Orientierung auf der Karte erfolgt mit Hilfe von Miniaturen und Neigungswinkeln, Höhen werden mit gestapelten Spielsteinen angezeigt.


Spielweise[]

Das Spiel beschränkt sich auf einzelne Schiffe oder kleine Verbände, entsprechend der frühen Bücher. Die primäre Bewaffnung ist die impellergetriebene Rakete mit Lasergefechtskopf und es werden Raketensalven auf feindliche Schiffe gefeuert, die wiederum von den Abwehrsystemen des Ziels (Lasercluster, Antiraketen und Elektronische Kampfführung) abgewehrt werden.

Der Mechanismus für die Raketenabwehr kennt drei Abwehrszenarien (eine für ECM, eine für Antiraketen und eine für Lasercluster), jedes davon schaltet Raketen während ihres Anfluges aus - ECM schaltet einen gewissen Prozentsatz aus, Antiraketen und Lasercluster schießen eine bestimmte Menge einkommender Raketen ab.

Was immer es durch die drei Abwehrzonen schafft, trifft das Schiff, wo ein Berechnungssystem, das die Größe des Gefechtskopfes, die Größe des Ziels, Stärke des Seitenschildes und ein Abschusskriterium bestimmen, wie viel Schaden der Treffer anrichtet. Ein typisches Szenario ist eine Rakete der Kategorie 7 (als "7M" bezeichnet) ein Ziel der Kategorie 5 mit einem Seitenwallwert von -3 trifft, für das Abschusskriterium kommen zwei 10-seitige Würfel zum Einsatz, wobei die kleinere Zahl von der größeren abgezogen wird, was einen Wert von 0 bis 9 ermöglicht.

Jede Rakete, die trifft, hat ihren Trefferpunkt auf einer Treffermatrix, die die Außenhülle des Schiffes in Segmenten (Steuerbord, Backbord, Oben, Unten, Bug und Heck) darstellt. Jeder Treffer wandert durch die Reihen und Spalten der Matrix und zeigt, was getroffen wird, der Schaden wird auf der Schadensaufzeichnung und in den Gefechtsergebnissen festgehalten.

Spielhilfen[]

SITS bietet verschiedene Spielhilfen, einige noch von Attack Vector:Tactical. Ganz oben steht das "Fluglage/Vektor Display". Es bietet eine visuelle Darstellung der aktuellen Fluglage, geplanter Lageänderungen und aktuelle Geschwindigkeit jedes Schiffes im dreidimensionalen Raum. In Kombination mit dem "Reichweiten/Winkel Darstellungstisch" wird die Bewältigung der sphärischen Trigonometrie, die eine dreidimensionale Gefechtsumgebung impliziert, stark vereinfacht.

Um dreidimensionalen Raum auf einer zweidimensionalen Karte zu simulieren, verwendet SITS Miniaturen (Papierspielsteine mit aufgedruckten Schiffsdarstellungen), die auf der Karte platziert werden, wobei geneigte Spielsteine und Stapel für die Darstellung von Neigung und Höhe genutzt werden. Die geneigten Spielsteine sind aus Plastik, einer im Winkel von 30° und einer mit 60°. Das erlaubt die Kombination von 30 oder 60°-Abstufungen in Anstellwinkel, Gierung und Rollen, indem man einen oder zwei Steine nutzt. Die Stapelsteine sind farbige Plastiksteine, die sich unter den Neigungssteinen platzieren lassen, verschiedene Farben symbolisieren verschiedene Werte über oder unter der Kartenoberfläche. Positionen "unter" der Karte werden mit einem einzelnen schwarzen Spielstein oben auf dem Stapel markiert.


Jayne's Intelligence Review[]

Die Lizenz für SITS erlaubte Ad Astra auch die Herstellung der Jayne's Intelligence Reviews, einer Serie aus drei Büchern, die zusätzliche Informationen und weitere Details zum Honorverse hinzufügten. Diese Bücher wurden ebenfalls mit David Weber besprochen und zählen somit ebenfalls zum soft canon. Das Konzept der Serie ist entfernt vergleichbar mit denen der Jane's Information Group, einer Firma im realen Vereinigten Königreich, die öffentlich zugängliche Informationen über militärische Organisationen, Technologien und Ausrüstung aufbereitet und publiziert. Jedes Buch der Serie umfasst eine Raumflotte des Honorverse, ebenso das dazu gehörende Marinecorps

Die bislang veröffentlichten Bücher decken die Royal Manticoran Navy (und das Royal Manticoran Marine Corps, die Volksflotte von Haven mit dem Volksmarinecorps und die Silesian Confederate Navy ab. Weitere, eigentlich geplante, Bücher über die Grayson Space Navy und die Kaiserlich-Andermanische Weltraumflotte wurden bislang nicht veröffentlicht.

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