Honor Harrington Wiki
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Solare Liga
Regierungsform Konföderation
Offizielle Sprache Standard Englisch
Hauptplanet Erde
Hauptstadt Chicago
Staatsoberhaupt Präsident der Solaren Liga
Regierungschef Premierminister der Solaren Liga
Militärischer Oberkommandierender Chef des Admiralstabs der SLN
Exekutive Ministerrat der Solaren Liga
Legislative Sternenkammer der Solaren Liga
Militär Solarian League Navy
Solarian Marines
Solarische Gendarmerie
Office of Frontier Security
Gegründet um 1273 PD
Bevölkerung Unbekannt, Schätzung: mehrere Billionen
Währung Solarischer Credit


Die Solare Liga war bis 1923 PD die größte, wohlhabendste und mächtigste Sternnation des Honorverse. Sie bestand aus 1784 offiziellen Mitgliedswelten, darunter die Ursprungswelt der Menschheit, die Erde.

Die Bezeichnung "Solly" oder "Solarier" ist eine geläufige Bezeichnung für alle Personen, die aus der Solaren Liga stammen.

Die Liga war das erste interstellare politische Gebilde das nach der Diaspora der Menschheit durch den Zusammenschluss mehrerer menschlicher Tochterkolonien entstand. Darunter befanden sich praktisch alle frühen Kolonien, die auf teilweise Jahrhunderte der eigenständigen Entwicklung zurück blickten und ausnahmslos bereits weit entwickelt waren. Über Jahrhunderte war die Liga dadurch in allen Belangen - technisch, wirtschaftlich, militärisch, etc. - die interstellare Führungsmacht und Maß aller Dinge.

Diese unangefochtene Dominanz führte indes über die Zeit zu einem maßlosen Überlegenheitsgefühl. Arroganz, Korruption und Machtmissbrauch ließen die Liga von innen verfaulen und verwandelten sie immer mehr von einem leuchtenden Vorbild zu einem weltenverschlingenden Moloch. Selbstverliebt und überheblich betrachtete die Liga alle anderen Sternnationen als "Neobarbaren", die unbedingten Gehorsam zu leisten hatten. Ihre offene Verachtung für alles "nicht-solarische" bewirkte jedoch, dass die Liga allmählich in wichtigen Bereichen - vor allem dem militärtechnischen - ihren Vorsprung verlor, wichtige Entwicklungen verpasste und schließlich sogar ins Hintertreffen geriet.

Im Krieg gegen das Sternenimperium von Manticore und die Große Allianz stürzte die Liga 1923 PD in die tiefste Krise ihrer Geschichte. Geschwächt durch überbordende Korruption und Machtmissbrauch, erschüttert durch Sezessionsbewegungen (ganz besonders hervorzuheben hier Beowulf) und verheerende militärische Niederlagen musste die Liga sich 1923 PD schließlich neu erfinden.

Wie viele ihrer ursprünglichen Mitgliedswelten in der Liga verblieben und welche Staatsform sie nach 1923 PD annahm, ist bislang unbekannt.


Astrographie[]

Karte der Solaren Liga (rot) und der angrenzenden Gebiete

Die Solare Liga umgibt das Sol-System in einem Radius von etwa 210 Lichtjahren. Obwohl Alterde der Hauptplanet der Liga ist, nimmt die Erde nur den Status eines Ersten unter Gleichen ein, denn ihre ehemaligen Kolonien blicken auf Jahrhunderte (wenn nicht sogar mehr als ein Jahrtausend) der Unabhängigkeit von der Mutterwelt zurück und waren nicht Willens, ihre Souveränität aufzugeben, als die neue Sternnation sich konstituierte.

Das Raumgebiet der Liga teilt sich dabei auf in den Bereich der "Inneren oder Alten Liga" mit einem Radius von etwa 98 Lichtjahren, in der die Erde und ihre ältesten Tochterkolonien wie Beowulf liegen, und die äußere "Schale", in der die jüngeren Mitgliedswelten der Liga liegen. An die Schale grenzten bis 1923 PD die solarischen Protektorate, Planeten unter Fremdverwaltung durch das solarische Office of Frontier Security (OFS). Dadurch dehnte sich die Liga insgesamt auf 300 bis 400 Lichtjahre im Durchmesser um das Sol System aus.

Jenseits der ehemaligen Protektorate liegt nach wie vor die so genannte Randzone - ein Gebiet mit meist schwach bevölkerten, militärisch und wirtschaftlich unbedeutenden Sternnationen. Im galaktischen Norden grenzt der Haven Sektor an die Liga. Dort befinden sich das Sternenimperium von Manticore, das Protektorat von Grayson und die namensgebende Republik Haven. Die Republik Erewhon mit dem sie umgebenden Erewhon Sektor liegt im galaktischen Osten, das Andermanische Kaiserreich im Nordwesten.

Im Gebiet der Liga liegt im Südwesten das Mesa System. Dieses ist kein Mitglied der Liga und auch kein Protektorat. Grund dafür war die enge Komplizenschaft vieler solarischer Eliten, vor allem im Ligaamt für Grenzsicherheit, mit den mesanischen Gensklavenhändlern und natürlich ausgiebige Bestechung, Lobbyismus und Bereicherung. Ein Beitritt Mesas zur Liga hätte für zu viele Nutznießer des gegenwärtigen Status negative Auswirkungen gehabt und so war Mesa eine Ausnahme von der üblichen Praxis, prosperierende Sternnationen "unter solarischen Schutz zu stellen". 1923 PD besetzte das manticoranische Sternenimperium das Mesa System und beendete den Sonderstatus Mesas.


Geschichte[]

Die Solare Liga entstand als freiwilliger Zusammenschluss der Erde und ihrer ältesten Tochterkolonien mehrere Jahrhunderte nach Beginn der Diaspora der Menschheit.

Bewusst als Föderation souveräner Welten angelegt, wurde die Liga in den Folgejahrhunderten trotz gewisser Selbstlähmungen zum erfolgreichsten politischen Gebilde des Honorverse, zur größten Wirtschaftsmacht, reichsten Sternnation, militärisch unangefochtenen Supermacht und in allen technischen, sozialen und kulturellen Bereichen führend. Die Liga wurde der Maßstab, an dem sich alle anderen Sternnationen maßen und messen lassen mussten.

Diese völlige Überlegenheit der Liga sollte ihr Verhängnis werden: Über die Jahrhunderte gewöhnten sich die Solarier an ihren Erfolg und ihre Überlegenheit und betrachteten dies schließlich als eine Art natürliche Ordnung. Egal, wohin sie kamen, überall bot sich ihnen ein Bild "rückständiger Neobarbarei" kleiner Sternnationen und Kolonien, die in keiner Weise mit der Liga vergleichbar waren. Daraus entwickelte sich ein maßloses Überlegenheitsgefühl, das schnell in offene Arroganz, Überheblichkeit und Verachtung allen Nicht-Solarischen mündete. Die Liga gewöhnte es sich schlicht ab, sich selbst zu hinterfragen, denn der andauernde Erfolg war ja Beweis genug, dass die Liga alles richtig machte. Und von außen ließ man sich sowieso nichts sagen, denn all diese Neobarbaren standen aus solarischer Sicht irgendwo knapp über Schimpansen.

Mit dieser Sichtweise auf das Universum begann die Liga, innerlich zu verfaulen. Ihre Bürokratien wurden immer mächtiger und unkontrollierbarer, ihre offiziellen politischen Führer immer machtloser, und hinter den Kulissen breitete sich die Korruption wie ein Krebsgeschwür aus. Das Mesanische Alignment infiltrierte die Liga und machte sich korrupte Beamte und Militärs zu eigen, solarische Konzerne beanspruchten völlig selbstverständlich die Dominanz in allen Wirtschaftsbereichen, während sich Perversionen wie die Gensklaverei ausbreiteten. Die Liga wäre in der Lage gewesen, genau diese Machenschaften mit einem einzigen Befehl zu beenden... stattdessen ignorierte die Mehrzahl der solarischen Beamten und Militärs diese Praktiken, oder schlimmer noch, bereicherte sich daran.

Die Liga verkam so innerhalb weniger Jahrhunderte von dem "Leuchtturm" menschlicher Zivilisation, als den sie selbst sich bis zuletzt sah, zu einem weltenverschlingenden Moloch, der sich immer weiter ausbreitete und dessen einst aus hohen Idealen gegründetes Ligaamt für Grenzsicherheit (OFS) sich mit dem eisernen Besen der Solarian League Navy unabhängige Welten in den Rachen schaufelte, wann immer diese interessant genug geworden waren, um zum solarischen Protektorat gemacht und über Jahrzehnte bis aufs Blut ausgeplündert zu werden.

Das Ende für die Liga kam schleichend und wurde zunächst kaum bemerkt: Militärisch deklassiert, nachdem sie die Havenkriege, den "unbedeutenden Zank zweier Neobarbaren", zwanzig Jahre lang ignoriert und alle technologischen Entwicklungen im Haven-Sektor verschlafen hatte, geriet die Liga ab 1920 PD durch Intrigen des Alignments auf Kollisionskurs mit dem Sternenimperium von Manticore, die im Solarisch-Manticoranischen Krieg mündeten. In diesem Krieg bekam die SLN keinen Fuß auf den Boden, erlitt Niederlage um Niederlage, während das Alignment zugleich dafür sorgte, dass die Ligabürokraten alle moralischen Beschränkungen nach und nach über Bord warfen und zugleich selbst im Schatten agierte, um den Konflikt noch anzuheizen.

Nach dem Beowulf Strike war das Maß schließlich voll: Die alliierte Grand Fleet rückte ins Sol System ein, zwang die SLN zur Kapitulation und vernichtete die gesamte Systeminfrastruktur.

Die geschlagene Liga musste die bitterste Niederlage ihrer Geschichte anerkennen und ihre Vertreter kamen auf Druck der Großen Allianz zusammen, um eine neue Verfassung zu schreiben. Tief in ihrem Inneren wussten die Meisten, dass dieser Schritt schon lange notwendig geworden war.


Regierung und Politik[]

Die Solare Liga war bis 1923 PD eine Konföderation, die neue Staatsform ist unbekannt. Die Vollversammlung der Liga agierte als solarische Legislative, während der Ministerrat die Exekutive darstellte. Staatsoberhaupt war der Präsident der Solaren Liga, der vom Kabinett und dem Regierungsoberhaupt, dem Premierminister der Solaren Liga unterstützt wurde. 1923 PD trat die Vollversammlung der Liga nach der totalen Niederlage auf Druck des manticoranischen Sternenimperiums zusammen, um die Liga zwangsweise zu reformieren und eine neue Verfassung auszuarbeiten.

Innenpolitik[]

Infolge der politischen Struktur der Liga als konföderierte Dachorganisation war jede Mitgliedswelt der Solaren Liga innenpolitisch vollkommen autonom. Insbesondere besaß der Ministerrat der Liga, die höchste Regierungsinstanz, keinerlei Weisungsbefugnis, was die Innenpolitik der Mitgliedswelten betrifft. Unter solchen Umständen müsste jede Zentralregierung es eigentlich sehr schwierig finden, einen stringenten politischen Kurs beizubehalten, doch es existierten ausgleichende Kräfte:

Zum einen waren (und sind) die meisten Ligaplaneten dicht bevölkert, wohlhabend und zufrieden. Sie verfolgen daher eine auf Konsens beruhende Innenpolitik, sowohl lokal, als auch für die Liga als Ganzes, in denen Dispute, die ein Veto hervorrufen könnten, außerordentlich ungewöhnlich sind.

Zum anderen arbeiteten die Ligawelten ihre Reibereien größtenteils in den außenpolitischen Debatten ab, denn die Außenpolitik betrachtete man gemeinhin als Gebiet, auf dem Prinzipientreue gewahrt werden kann. Die meisten Staatsleute der Liga sahen zwar deutlich, dass diese Attitüde eine zusammenhängende Militärpolitik und Diplomatie unmöglich machte, doch war die Liga riesig: Mit der größten Ansammlung von Reichtum in der Geschichte der Menschheit (und einer Bürgerschaft, die fast 2/3 der Spezies Mensch umfasst), fühlte sie sich jeder äußeren Bedrohung gewachsen. Die Navy der Solaren Liga war die größte Streitmacht der Galaxis, und der Gedanke, dass irgendeine denkbare Kombination äußerer Mächte die Sicherheit der Liga bedrohen könnte, war in der Liga - bis 1922 PD - völlig unvorstellbar.

Und obwohl jede Mitgliedswelt ein Vetorecht besaß, verfügte der Ministerrat des Weiteren über ein wirksames Gegenmittel: Mit einer 2/3-Mehrheit konnte der Rat jedem Planeten seine Mitgliedschaft in der Liga aberkennen. Dieses Mittel war bis 1923 PD nicht benutzt worden, doch allein durch die Androhung, es einzusetzen, hatte sich im Laufe der Jahrhunderte so mancher halsstarriger Abgeordnete zur Räson bringen lassen.

Interne Kontroversen erzeugte 1922 PD die Auslegung der Verfassung: Gleichwohl es eine geschriebene Verfassung gab, war diese durch "Alltagspraxis" von einer ungeschriebenen Verfassung umgeben und teilweise regelrecht außer Kraft gesetzt worden. So billigte die Verfassung allen Mitgliedswelten das Recht zu, die Liga auch wieder zu verlassen. Doch der Standpunkt der Ligabürokratie sah so aus, dass dieses Recht - nachdem es zuvor niemals ausgeübt worden war - de facto nicht mehr bestand. Über die Auslegung der Verfassung kam es so in der Endphase der Liga zu erbitterten Auseinandersetzungen.

Außenpolitik[]

Obwohl die Liga aus genannten Gründen keine wirklich stringente Außenpolitik verfolgen konnte, blickte sie auf eine fast ununterbrochene Expansionsgeschichte zurück. Von Zeit zu Zeit beantragte eine unabhängige Welt die Aufnahme in die Liga, und solche Ersuchen wurden fast immer angenommen. Gleichzeitig war der Liga jeder organisierte Imperialismus unmöglich. In gewisser Weise konnte man die Liga als isolationistisch ansehen: Sie war bereit, mit jedem Partner Handel zu treiben, und stellte nach wie vor die wichtigste Quelle für Siedler neuer Kolonien dar, doch gab sie sich damit zufrieden, sich aus allen Machtkämpfen herauszuhalten, die in anderen Teilen der Galaxis herrschen. Dennoch haben die Größe der Liga, ihre Macht und ihre Gewohnheit, Anträge um Aufnahme zu erhalten, dem Gebilde das Gefühl verliehen, sein Schicksal stehe unverrückbar fest: Am Ende würden alle ihre Nachbarn den Vorteil der Ligamitgliedschaft erkennen und ihr beitreten (was lange Zeit von den Ereignissen immer wieder bestätigt wurde). Daher bestand für die Liga an sich nicht der geringste Grund, irgendjemanden erobern zu wollen, denn das Verstreichen der Zeit und die Unausweichlichkeit der friedlichen Expansion lösten das Problem letztendlich von selbst.


Schon immer hat es jedoch zwei Ausnahmen von dieser anti-imperialistischen Politik der Liga gegeben. Zum einen stellte die Liga schon seit langem immer wieder nahegelegene Welten unter ihren Schutz, die als unterentwickelt gelten. Auf der Grundlage, dass solche Planeten Piratenüberfällen und oder wirtschaftlicher Ausbeute durch weniger prinzipientreue interstellare Mächte schutzlos ausgeliefert sind, erschien diese Handlungsweise zunächst als völlig gerechtfertigt - doch bot gerade dieser Schutz den weniger moralischen Kräften innerhalb der Liga einen Grund, vormals unabhängige Planeten, die eigentlich gar kein Protektorat werden wollen, zu genau diesem zu machen. Hier tat sich vor allem das Ligaamt für Grenzsicherheit negativ hervor, das permanent nach neuen Welten suchte, die reif waren, einkassiert zu werden, sei es im Interesse der eigenen Beamten oder eines solarischen Konzerns.

Die zweite Ausnahme bestand darin, dass allen Wurmlochbrücken und -Knoten ähnlicher Protektoratsstatus gewährt wurde, wenn die jeweiligen Termini im Raumgebiet der Liga liegen oder ihm nahe kommen. Zu diesen Wurmlochknoten gehörte der Erewhoner Nexus, der nur knapp hundert Lichtjahre von der Südgrenze der Volksrepublik Haven entfernt ist. Die Republik Erewhon lehnte das Schutzgebot der Liga jedoch ab, obwohl man sich der havenitischen Bedrohung durchaus bewusst war. Stattdessen beschloss man, sich der Manticoranischen Allianz anzuschließen und auf die Royal Manticoran Navy zu bauen - vermutlich gerade, weil die Liga eine deutliche Linie in der Außenpolitik so frappierend vermissen ließ, vermochte sie Erewhon nicht die nötige Zuversicht einzuflößen.

Zwar gibt es im Ligagebiet keinen zentralen Nexus außer dem Visigoth Wurmlochknoten, aber wenigstens fünf Termini fremder Wurmlochknoten. Wo immer möglich, hatte die Liga den Nexus am Ende dieser Wurmlöcher aus verteidigungsstrategischen Gründen in ihre Gewalt gebracht, auch wenn derartige Flottenaktionen der Ligapolitik eigentlich widersprechen. Gewalt im Sinne des Wortes war in den allermeisten Fällen auch gar nicht nötig, weil die Liga genug wirtschaftliche und industrielle Anreize bot, dass die meisten Koloniewelten eine Ligamitgliedschaft bereitwillig annahmen.

Der allerwichtigste Wurmlochknoten, der nicht unter solarischer Kontrolle stand und steht, ist der Knoten im Manticore System. Seit jeher war das Verhältnis zwischen Manticore und der Liga eher höflich distanziert, vor allem, da Manticore nie den Wunsch verspürte, sich der solaren Bürokratie zu unterwerfen. Die hohen Einnahmen, die der Handelsverkehr durch den Knoten erbringt, machten die Verlockungen der Liga für Manticore nicht sonderlich attraktiv, zumal die beständig wachsende Bevölkerung auf den drei manticoranischen Welten zur Unabhängigkeit entschlossen ist und im Gegensatz zu mancher Kolonie nicht ums Überleben kämpfen muss. Dafür jedoch erregte der Wohlstand Manticores umgekehrt immer wieder Begehrlichkeiten im Ligaamt für Grenzsicherheit, während die solarischen transstellaren Transportkartelle sich permanent darüber beklagten, wie unfair es doch sei, dass Manticore für den Transit durch den Knoten Gebühren verlangte und die manticoranische Handelsflotte ihnen Konkurrenz machte.


Präsidiale und ministerielle Institutionen (1922 PD)[]

  • Präsident der Solaren Liga - Kun Chol Yao
  • Premierminister der Solaren Liga - Shona Gyulay
  • Finanzminister der Solaren Liga
  • Außenminister der Solaren Liga - Marcelito Roelas y Valiente
  • Verteidigungsminister der Solaren Liga- Kunimichi Taketomo
  • Innenminister der Solaren Liga
  • Minister für Protektoratsangelegenheiten - Sitz in Genf
  • Wirtschafsminister der Solaren Liga
  • Minister für Bildung und Information
  • Justizminister der Solaren Liga - Brangwen Ronayne

Ministeriale Büros (1922 PD)[]

  • Permanenter Leitender Staatssekretär für Äußere Angelegenheiten - Innokentiy Kolokoltsov
  • Permanenter Leitender Staatssekretär für Inneres - Nathan MacArtney
  • Permanenter Leitender Staatssekretär für Finanzen - Agatá Wodoslawski
  • Permanenter Leitender Staatssekretär für Handel - Omosupe Quartermain
  • Permanenter Leitender Staatssekretär für Bildung und Information - Malachai Abruzzi
  • Militärischer Oberkommandierender der SLN - Flottenadmiral Rajampet Rajani


Welten[]

Zur Liga gehörten insgesamt 1.784 Welten in der Kernregion und der Schale, hinzu kamen etwa 200 Protektorate, die vom OFS verwaltet wurden. Zu den Kernwelten der Liga gehörten etwa 100 Welten, die sich um das Sol-System herum gruppieren und deren Bevölkerung jeweils mehr als 10 Milliarden zählt.

Die genaue Bevölkerungszahl der Liga ist unbekannt. Niemand hat eine Vorstellung von der Gesamtbevölkerung. Allein die Alte Liga hatte eine registrierte Bevölkerung von fast drei Billionen Menschen, laut der letzten Volkszählung, die die Bevölkerung jedoch grob unterzählte.

Kein ernsthafter Analytiker versucht auch nur zu behaupten, er oder sie wüsste, wie viele Billionen Menschen noch in der so genannten "Schale" oder den Protektoraten leben. Völlig unerwähnt sind dabei die unzähligen Tausend – eher Millionen – von künstlichen Weltraumhabitaten, die über Tausende von Sonnensystemen verstreut sind.

Jede einzelne dieser Welten hat ihre eigene Geschichte und ihre eigenen komplexen politischen und sozialen und wirtschaftlichen Variationen.

Bekannte Mitgliedssysteme der Solaren Liga 1922 PD


Wirtschaft[]

Die Solare Liga war das reichste und wirtschaftlich leistungsfähigste Gebilde des bekannten Weltraumes. Der Binnenmarkt war (und ist) gigantisch und die größten Firmen der Liga bildeten quasi eigene Staaten mit eigenen Planeten und zum Teil eigenen Raumflotten. Die genaue Größe der solarischen Wirtschaft war indes unbekannt.

Ungeachtet dieser Größe war die Wirtschaft der Liga jedoch in außerordentlicher Weise von den Wurmlochverbindungen abhängig, die die gesamte Liga durchziehen und die Reisezeiten drastisch verringern. Hinzu kam die Abhängigkeit von der Royal Manticoran Merchant Marine, die - dank der Bedeutung des Manticoranischen Wurmlochknotens als "zentraler Knotenpunkt" des gesamten Systems - in mehr als zwo Drittel aller solarischen interstellaren Warentransporte involviert war. Das gleiche galt für die zentrale Bedeutung des Manticoranischen Wurmlochknotens, der die wichtigsten Gebiete der Liga miteinander verbindet. (HH13)

Im Krieg gegen Manticore und die Allianz erlitt die solarische Wirtschaft schwere Dämpfer und erhebliche finanzielle Einbußen. Zuerst riss Manticore durch den Rückzug der Royal Manticoran Merchant Marine riesige Lücken in die interstellaren Transportrouten innerhalb der Liga, dann besetzte und blockierte die Royal Manticoran Navy alle Wurmlochtermini in Reichweite. Wie sich die Niederlage und Reformation 1923 PD auf die solarische Wirtschaft auswirkte, ist unbekannt. (HH14)


Militär[]

Das solarische Militär bestand aufgrund der konföderalen Staatstruktur einerseits aus den solaren Streitkräften, die der föderalen Ebene direkt unterstanden, wie auch örtlichen Militärorganisationen, die vor allem in ihren jeweiligen Systemen eingesetzt wurden. Die allgegenwärtige solarische Korruption und Arroganz war selbstverständlich auch hier anzutreffen. Gewohnt, in allen Aspekten überlegen zu sein, durchsetzt von Filz und privaten Machtkämpfen, stagnierte das solarische Militär und verkam zudem zum Werkzeug grauer Eminenzen und des Alignments. Als schließlich mit der Großen Allianz und der Grand Fleet ein Gegner den Ring betrat, den man nicht stumpf mit Masse überrollen konnte, brach die militärische Allmacht der solaren Streitkräfte zusammen wie ein Kartenhaus.

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